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Legale Alternativen |
Im Gegensatz zum Angebot an illegalen Kopien von Musik, Filmen und Software, ist das Angebot von legalen Downloadportalen noch sehr dürftig.

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Die wohl bekannteste Möglichkeit zum legalen Download von Musik ist Apples iTunes Music Store. Sein Marktanteil im Markt der Online-Musikläden liegt bei über
70 %. Der Preis für ein Musikstück liegt in Deutschland bei 0,99 Euro und 9,99 Euro für ein Album. Gegenüber den Internet-Tauschbörsen ist die Auswahl an Liedern aber eher klein. Kritiker bemängeln zudem, dass sich die
heruntergeladenen Dateien nur auf maximal 5 Computern abspielen lassen. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Download-Dienste wie Musicload oder Napster (das mit der legendären Tauschbörse aber nur noch den Namen gemein
hat). Viele kritisieren aber auch bei ihnen die im Vergleich zu den Tauschbörsen geringe Auswahl und die in ihren Augen zu hohe Preise. Eine umstrittene Alternative zu diesen Portalen ist für viele daher die russische Musikplattform
Allofmp3. Ausgestattet mit einer russischen Lizenz bietet sie MP3s ohne Nutzungsbeschränkungen zum Discountpreis an. Laut der deutschen Musikindustrie besitzt Allofmp3 jedoch keine Lizenz zum Verkauf von Musik in
Deutschland weshalb das Angebot illegal sei. Wer also legal Musik aus dem Internet kaufen möchte, ist mit Allofmp3 nicht auf der sicheren Seite. Auch das Setzen von Links auf die russische Website ist in Deutschland nicht erlaubt.
Im Bereich der Filme ist das Angebot noch weitaus bescheidener. Movielink, ein Projekt der fünf Hollywood-Studios Sony, Warner Bros, Universal, Paramount
und MGM, ist derzeit nur in des USA verfügbar. Darüber hinaus gibt es nur einige kleinere Anbieter von Video-on-demand, bei denen Filme über das Internet angeschaut werden können. Von der Filmindustrie hört man zwar
immer wieder von Plänen, ein Download-Portal nach dem Vorbild von iTunes aufzubauen. Viele Filmfans scheinen sich aber indessen an die kostenlosen, wenn auch illegalen Tauschbörsen zu gewöhnen.
Film zum Thema |
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DEUTSCH |
ENGLISH |
Die Geschichte der digitalen Raubkopie gibt es nun auch in Form eines spannenden Kurzfilms, mit Denis Moschitto als Sprecher |
The history of digital piracy in a short movie. With the famous german actor Denis Moschitto as speaker. |
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 Dieser Textinhalt ist durch (CC) Evrim Sen und Jan Krömer
unter der Creative Commons-Lizenz lizenziert. Weitere Informationen zu dieser Lizenz lesen Sie bitte hier.
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Das erste umfassende Buch über Raubkopien |

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Evrim Sen / Jan Krömer NO COPY Die Welt
der digitalen Raubkopie
EUR 15,80 ISBN: 3-932170-82-2
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Facts |
- Der Begriff "Raubkopie" kommt im deutschen Gesetz gar nicht vor.
- Für den privaten Gebrauch kann das Kopieren erlaubt sein.
- Raubkopieren ist kein Verbrechen.
- Das Knacken eines Kopierschutz für den privaten Gebrauch ist zwar verboten, wird aber nicht bestraft.
- Filesharing soll für
bis zu 80% des gesamten Internet- Datenverkehrs verantwortlich sein.
- Mit über 70 % Markt- anteil ist iTunes die Nummer 1 der legalen Downloadportale.
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