Verboten ist darüber hinaus auch, Kopien von "offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlagen" herzustellen. Dies bezieht sich
insbesondere auf das Herunterladen von Musikdateien und Filmen aus dem Internet oder über Tauschbörsen wie Emule, Bittorrent, etc. Wie ein Nutzer aber eindeutig erkennen erkennen kann, ob es sich bei einer Datei um eine "rechtswidrig
hergestellte Vorlage" handelt, ist zurzeit noch unklar.
Fernsehsendungen von frei empfangbaren Sendern dürfen hingegen aufgezeichnet und dauerhaft behalten werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Sendungen auf eine
Videokassette, eine Festplatte oder direkt auf eine DVD aufgezeichnet werden. Zwar darf man diese Kopien weder verkaufen, noch über Tauschbörsen anbieten. Die Privatkopie-Regeln gestattet jedoch die private Weitergabe an Freunde und
Familienangehörige (max. 7 Kopien). Auch legale Internet-Radios stellen eine erlaubte Möglichkeit dar, Musikkopien für den privaten Gebrauch zu erstellen. Genau so, wie man früher das Radioprogramm auf Kassetten aufnehmen durfte, darf
man heute Musik digital auf dem Computer speichern (z. B. im MP3-Format). Auch die Weitergabe im privaten Rahmen ist erlaubt.
Darüber hinaus sind zudem analoge Aufnahmen gestattet. So ist es nicht verboten, die Wiedergabe
einer DVD oder Musik-CD mitzuschneiden und dieses Material anschließend wieder als DVD oder CD zu brennen. Diese dürfen dann auch an Freunde und Bekannte weitergegeben werden, da sie kein genaues Abbild des kopiergeschützten
Datenträgers darstellen.< zurück
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Die Geschichte der digitalen Raubkopie gibt es nun auch in Form eines spannenden Kurzfilms, mit Denis Moschitto als Sprecher |
The history of digital piracy in a short movie. With the famous german actor Denis Moschitto as speaker. |
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